DER Auftrag

Der Katastrophenschutz basiert zunehmend auf internationaler Zusammenarbeit. Die Europäische Union hat es sich zum Ziel gesetzt für die Hilfe bei Großschadenslagen sowohl in Europa als auch außerhalb spezielle Einheiten aufzustellen.

Der Landesfeuerwehrverband Salzburg leistet dazu mit mehreren „Einsatzmodulen“ seinen Beitrag. Von der Waldbrandbekämpfung, über Hochleistungspumpen bis hin zur Dekontamination von verletzten Personen stehen hier Feuerwehrmitglieder aus dem gesamten Bundesland im Einsatzfall zur Verfügung.

DIE HUSAR-Einheit

Ein Teil davon ist das HUSAR-Modul. Die Mannschaft vom Heavy Urban Search and Rescue Team kommt bei der Suche und Rettung von verschütteten Personen zum Einsatz. Solche Schadenslagagen können sein:

  • Vermurungen
  • Hauseinsturz
  • Erdbeben
  • Hangrutschungen
  • Lawinen
  • usw.

In der Stadt Salzburg – im Löschzug Gnigl – ist das notwendige Spezialequipment stationiert. Im Einsatzfall stehen die Spezialisten bereit um gemeinsam mit der Suchhundestaffel des Roten Kreuz und weiteren Feuerwehrmitgliedern aus dem gesamten Bundesland um rasch und unkompliziert Hilfe zu leisten – lt. Einsatzauftrag bis zu einer Dauer von 10 Tagen.

Das Training für die Mannschaft findet teilweise in eigens dafür geeigneten Übungsgeländen wie dem Tritolwerk oder dem Erzberg statt. Dabei kann eine Übung auch über drei Tage angesetzt werden.


DAS Spezialequipment

Die Ausrüstungsbasis für die speziellen Einsatzanforderungen der HUSAR-Einheit stellt das Equipment eines schweren Rüstfahrzeuges darf. Seilwinde, Hebekissen, Bergeschere und Spreizer gehören dabei zur Standardausrüstung wie der aufgebaute Kran. 

Darüberhinaus verfügt die Einheit noch über eine Spezialausrüstung, die je nach Lage zum Einsatz kommen. Diese Ausrüstung wurde vom Landesfeuerwehrverband Salzburg beim Löschzug Gnigl stationiert.